Kein Diktat mehr im Qualifizierenden Abschluss

Bisher wurde in der „Besonderen Leistungsfeststellung für den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule“ im Fach Deutsch ein Diktat gefordert. Dieses Diktat wird aus folgenden Gründen nicht mehr gefordert:

  1. Unterschiedliche Voraussetzungen, z.B. das individuelle Arbeitstempo können beim  Diktat nicht berücksichtigt werden.
  2. Für Schüler/innen mit Migrationshintergrund stellt das Diktat eine zu große Hürde dar.
  3. Fehler in einem Diktat sagen nur bedingt etwas über die Rechtschreibleistung aus, da mangelndes Hörverständnis, Konzentrationsprobleme oder motorische Ausfälle ursächlich Einfluss nehmen können.

Das Diktat wird durch einen neuen Teil A „Rechtschreiben/Sprachbetrachtung“ ersetzt. Das bedeutet für  Schüler/innen mit einer Lese-Rechtschreibschwäche, bzw. Legasthenie, dass sie in ihrem eigenen Tempo über rechtschriftliche Probleme nachdenken und entsprechende Aufgaben bearbeiten können. Eine gute Chance für unsere betroffenen Kinder vor allem im Hinblick darauf, dass sich das Lernen nun wirklich lohnen kann.  (Schreiben vom 7.7.2015, Bay. Kultusministerium)

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