Neue Erkenntnisse zum Thema Dyskalkulie

Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne von der Uni München veröffentlichte unlängst eine neue Studie zur Problematik Dyskalkulie:
Demnach leiden zwischen drei und sechs Prozent der Schulkinder an einer ausgeprägten Rechenstörung. Außerdem wurde darin nachgewiesen, dass wesentlich mehr Kinder als bisher angenommen mit Problemen beim Erlernen des Lesens und Schreibens, also zusätzlich mit einer Legasthenie kämpfen.
Leider hat die Veröffentlichung dieser Ergebnisse bisher nicht zu einer Änderung des Umgangs mit betroffenen Schülern im bayerischen Schulsystem geführt. Notenschutz, bzw. ein Nachteilsausgleich werden nach wie vor nur Kindern mit Legasthenie gewährt.
Das ist umso bitterer als ein erfolgreicher Bildungsweg betroffener Schüler gefährdet ist, da diese Rechenstörung “ die schulische und psychische Entwicklung der Kinder massiv beeinträchtigen kann.“ (www.kjp.med.uni-muenchen.de/newsphp?nid=63)
Erfolgreiche Abschlüsse in Mittel- oder Realschule sind durchaus möglich, aber nur wenn Eltern frühzeitig kompetent beraten und deren Kinder adäquat gefördert werden. Dies ist aber bei weitem nicht die Regel. Eine besondere Erschwernis dabei ist der mangelnde Wissensstand der Lehrer, die bis zum heutigen Zeitpunkt zu keiner fundierten, universitären Ausbildung verpflichtet sind.
Meine Erfahrungen mit betroffenen Schülern finden Sie unter:
Trotz Dyskalkulie erfolgreich in Mathematik

Posted in Neue Erkenntnisse zum Thema Dyskalkulie, Was Sie als Eltern wissen sollten



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